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Die Ki-67
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Einführung"Ki-67" ist die Bezeichnung
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einen bestimmten Antikörper (Maus Immunoglobulin G), der
hervorragend zur
immunhistochemischen Markierung von sich teilenden menschlichen Zellen
geeignet ist. Das Antigen ("pKi-67") ist ausschließlich nur dann
in den Zellkernen nachweisbar, wenn sich die Zellen gerade "aktiv
teilen". Zellen teilen sich aktiv, wenn sie sich in den
Zellzyklusphasen
"G1, S, G2 oder M" befinden.
Die M-Phase stellt die eigentliche Kern- bzw. Zellteilung dar. In der S-Phase wird die DNA repliziert, d.h. der Träger der Erbinformation verdoppelt. Mit G1 und G2 werden die zwischen den beiden markanten Phasen befindliche "Lücken" (engl.: gap) bezeichnet. In der Ruhephase oder G0 ist pKi-67 nicht nachweisbar. Ein weiterer Antikörper zum Nachweis von pKi-67 ist z.B. MIB-1. MIB-1 unterscheidet sich von Ki-67 in der Eigenschaft, dass er eine Aminosäure mehr zur Bindung an der Erkennungsstelle des Zielproteins pKi-67. Damit ist dieser Antikörper besonders für routinemäßig in der Pathologie fixierte und in Paraffin eingebettete ("archivierte") Gewebeproben geeignet. |
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